Google+ Followers

Montag, 13. April 2015

Mad Men Staffel 7: Abschied auf Raten

Es geht zu Ende mit Mad Men! Nach Staffel 7 ist Schluss. Die letzten Episoden laufen in den USA bereits. Und wer wie ich nicht dort sein kann, sollte zumindest Freunde haben, die dorthin reisen. Dann bekommt man nämlich einen Eindruck, mit welchem Aufwand für die Serie geworben wird. Hier ein paar Impressionen aus New York - mit freundlicher Genehmigung von The Church of Rationality.





Freitag, 6. März 2015

Freitags-Flusen: USfÖ goes crazy - und noch ein harter Brocken im Ersten

Da dachte man schon, langweiliger als der ESC Vorentscheid kann eine Sendung nicht werden. Und dann kracht es am Ende so, dass die Turmfrisur von Barbara Schöneberger wackelt! Andreas Kümmert hat seinen Sieg einfach ausgeschlagen. Stefan Kuzmany sieht darin eine neue Definition von Männlichkeit. Ich sage: der Rückzieher war nicht nur doof, sondern auch gemein. Man kann sich ja vorher lange genug überlegen, ob man bei dem Zirkus wirklich mitmachen will. Und für die Zweitplatzierte Ann Sophie, die jetzt nachrücken darf, ist es ein mehr als schaler Sieg. Danke für nichts!

***
Ein Krimi im Harz. Das klingt ja nun erst einmal nicht nach Sex and Crime im Übermaß. Dennoch sollte man Harter Brocken (Sa., 7. März, 20.15 Uhr im Ersten) eine Chance geben. Weil die Geschichte nicht nur ziemlich abgedreht ist und reich an skurrilen Details. Auch wegen der Besetzung: Aljoscha Stadelmann als Landbulle und Julia Koschitz als undurchsichtige LKA-Beamtin machen einen sehr guten Job. Die beiden hätten auch ein tolles Tatort-Paar abgegeben. Andererseits: Das würde schon fast an Verschwendung grenzen.

***
Noch ein Tipp für morgen aus der Abteilung "könnte gut werden": Anke Engelke holt sich für Anke hat Zeit wieder eine sehr verrückte Gästemischung ins Haus. Wo sonst säße Tilo Prückner neben Peter Licht? Und ist Peter Licht wirklich Peter Licht? Man darf gespannt sein.

***
Die fabelhafte Margo Martindale spielt neben Giovanni Ribisi die Hauptrolle in der neuen CBS-Dramaserie Sneaky Pete, die Brian Cranston mit David Shore geschrieben hat. Ich würde sagen: So schlecht kann es nicht werden! Es geht um einen Mann in den Dreißigern, der nach einem Gefängnisaufenthalt die Identität eines Zellengenossen annimmt, um sich vor seinen Gläubigern zu verstecken.

Freitag, 20. Februar 2015

Freitags-Flusen: "Schuld" bleibt blass - und erste Leaks zum Mad Men-Finale

Hey, noch ein wenig Aschermittwochs-Blues in den Knochen? Dann ist ein leckerer Smoothie aus TV-News jetzt doch genau das Richtige.

***
Schade, schade, schade: Die User haben entschieden, welcher Amazon Pilot in Serie gehen soll, und für meinen Favoriten "Cocked" mit Jason Lee hieß es: Du bist es nicht. In Serie gehen "Mad Dogs", "The Man in the High Castle", "The New Yorker Presents" sowie die Kinderserien "Just Add Magic" und "The Stinky & Dirty Show". Auch gut. Und noch besser: "Mozart in the Jungle" wird fortgesetzt.

***
Bin ich die Einzige, die bei der ZDF-Verfilmung von Ferdinand von Schierachs "Schuld" nicht euphorisch jubelt? Mich hat "Verbrechen" seinerzeit deutlich mehr gepackt. Sei es, dass es am großartigen Josef Bierbichler lag, gegen den Moritz Bleibtreu einfach sehr blass bleibt. Oder ist es die Derrick-artige Atmosphäre, die statischen Einstellungen und Villen-Panoramen, die dem Auge so gar nichts Neues bieten?

***
Es tut sich was beim "Bergdoktor"! Aus gut unterrichteten Quellen heißt es, die neue Staffel habe gar nicht mehr viel mit dem Kitsch von früher zu tun, sie sei sogar sehr gut. Jetzt lässt sich die Stuttgarter Zeitung zu einer kleinen Hymne hinreißen. Ob ich mir mal eine Folge sollte? Ich traue mich nicht!

***
Variety leakt erste Details zum Mad Men Finale, und natürlich kann man das Video in Deutschland mal wieder nicht sehen. Aber eines dringt durch: Zwischen Pete Campbell und Peggy Olsen könnte sich tatsächlich wieder etwas anbahnen.

***
Nachdem Antoine Monot Jr. sich schon kurz im Neo Magazin Royale gezeigt hat (leider mit tödlichem Ausgang für seinen Doppelgänger), ist er am 26.2. bei "Kuttner plus zwei" zu Gast an der Seite von - festhalten - Bettina Wulff. Ich will nicht zuviel verraten, aber allein wie Monot einfach nur isst und guckt, ist schon eine kleine Sensation. Und Frau Wulff....ist eben Frau Wulff!

Und damit: ab ins Oscar-Wochenende!

Sonntag, 1. Februar 2015

Dschungelcamp 2015: Maren Gilzer lächelt sich zum Sieg

War es das langweiligste Dschungelcamp ever, ever, ever? Okay: ja. Aber das Ende hat mich dann doch für vieles versöhnt. Denn es hat einmal mehr bewiesen, dass die Zuschauer sich weder von Kloppersprüchen, noch von Bacon und Fleißarbeit becircen lassen. Am Ende siegt die Freundlichkeit - und das ist doch eigentlich eine gute Nachricht.

Mit Maren Gilzer hat nicht nur die Person gesiegt, die es geschafft hat, sich im größten Dschungelcamp-Trubel immer wieder zu entspannen. Es hat sich auch gezeigt: Frauen in einem gewissen Alter können sehr wohl gut entertainen, auch wenn die Sender das vielleicht nicht wahrhaben wollen. Ein Jammer, dass sie sich so lange in einer Nebenrolle von "In aller Freundschaft" verstecken musste. Maren Gilzer hat Humor und kann sogar einen Walter Freiwald an sich abperlen lassen. Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen. Also, liebe Programmmgestalter: Ran an die Frau, in der steckt noch einiges!

Donnerstag, 22. Januar 2015

Amazon Pilot Season: Diese Serien lohnen sich

Orrr, jetzt schreibt die schon wieder was über Amazon? Entschuldigt bitte, aber da müsst ihr jetzt durch. Und zwar weil die Serienpiloten auf Amazon Instant Video, die am 15. Januar gestartet sind, wirklich etwas können. Sieben stehen zur Wahl, und man darf darüber abstimmen, welcher Stoff weitergedreht werden soll. Qualitativ gesehen könnten das alle sieben sein - es sind alles andere als Billigproduktionen, und immerhin haben unter anderem Leute wie Frank Sponitz (Akte X) und Ridley Scott mitgewirkt.

Cocked: "Family is like a loaded gun"
Mir hat es ganz besonders Cocked angetan: die Dramedy über eine Waffenhändler-Familie. Dabei habe ich absolut kein Faible für Serien, in denen ständig jemand eine Wumme in der Hand hat - im Gegenteil. Aber hier wird der ganze Waffenfanatismus so herrlich ad absurdum geführt, dass es schon wieder gut ist. Jason Lee ("My Name is Earl") spielt den abgefuckten Sohn des Waffenhändlers Paxon (Brian Dennehy), der zwischen Frauen und Koks durchs Leben trudelt und außer Waffen keine wirkliche Leidenschaft zu haben scheint.

Sein Bruder Richard ist das genaue Gegenteil: aufgeräumt, im Job als Wirtschaftsberater leidlich erfolgreich, Frau und zwei Kinder im netten Eigenheim. Doch dann wird sein Leben auf den Kopf gestellt (warum sei hier nicht verraten), und er muss nach über zwanzig Jahren wieder in seine Heimat reisen, um Paxon's vor dem Bankrott zu retten. Dafür kommt ihm eine geniale Marketing-Idee: Waffen für die Gay-Community. Das Ganze ist sehr komisch und zugleich traurig erzählt, denn es geht auch um ein schwieriges Bruderverhältnis und dunkle Familiengeheimnisse. Meine Stimme hat die Serie!

Der Trailer zu "Cocked"



Ebenfalls empfehlenswert: The Man in the High Castle nach einem Roman von Philip K. Dick. Wie wäre es mit den USA weitergegangen, wenn Deutschland und Japan den Zweiten Weltkrieg gewonnen hätten? Düster erzählt, aber sehr spannend. Down Dog hat mich auch sehr gut unterhalten: ein dauerbekiffter Yogalehrer am Venice Beach muss sein Leben auf die Reihe kriegen. Den Hippie-Vater spielt Kris Kristofferson.

Übrigens hat Amazon vergangene Woche seine ersten Golden Globes gewonnen, und das völlig zu Recht: Transparent ist absolut sehenswert. Jill Soloway, die ja auch schon das grandiose United States of Tara kreiert hat, erzählt die Geschichte einer Familie, in der alle nach ihrer sexuellen Orientierung suchen. Vater Morten Pfeffermann (Jeffrey Tambor) entschließt sich nach Jahrzehnten, endlich als Maura und damit als Frau zu leben. Toll spielt hier wieder einmal Gaby Hoffmann (Adams Schwester in "Girls") als durchgeknallte Tochter Ali.

Wenn dann demnächst auch noch Woody Allen seine erste Serie mit Amazon produziert - dann wird es wirklich schwer, sie nicht dafür zu mögen.

Freitag, 9. Januar 2015

Freitags-Flusen: Hinter vorgehaltener Hand

Wann hatten wir Zerstreuung zuletzt so dringend nötig wie in diesem Januar 2015? Was das angeht, meint es das Fernsehen in der nächsten Zeit extrem gut mit uns.

***
Ab Dienstag läuft auf RTL II die Free-TV-Premiere der vierten Staffel "Game of Thrones". Ich werde wahrscheinlich wieder die Hälfte der Serie hinter vorgehaltenen Händen sehen, ab und zu mal durch die Fingerschlitze spähen und hoffen, dass mir jemand sagt, wann das Schlimmste vorbei sind. Indes warten die Hardcore-Fans ja schon ungeduldig auf Staffel 5 - mehr dazu gibt's hier. Ich lese diese Spoiler ja gern, weil ich dann weiß, wer diesmal überlebt, das macht es doch wesentlich entspannter.

***
Und ja, auch das Dschungelcamp soll hier nicht unter die Hängematte gekehrt werden! Ich sage voraus: die Quote wird diesmal durch die Decke schießen, weil man das Lästerzeltlager zurzeit immer noch besser erträgt als die Welt da draußen. Micky Beisenherz scheint sich zumindest schon intensiv darauf vorzubereiten.



***
Nachdem mich "Mozart in the Jungle" so sehr begeistert hat, schaue ich demnächst doch einmal genauer hin, was Amazon in seinen Studios eigenes fabriziert. Die neue Serienpiloten-Saison startet ab dem 15. Januar, und zum ersten Mal können auch Amazon Prime Instant-Nutzer mit darüber abstimmen, von welchem Piloten sie mehr wollen. Zu sehen sind vier einstündige Serien, zwei halbstündige, ein Magazin und sechs Kinderserien - drei für Vorschulkinder, drei für Kinder zwischen sechs und elf Jahren.

***
Heute Abend startet im ZDF Bettys Diagnose - und da hoffe ich nur eins: dass es für Bettina Lamprecht ein Erfolg wird, denn sie tut wirklich viel dafür.

***
Für den Erfolg und gegen den Tatort haben sich Alina Levshin und Friedrich Mücke entschieden: Die beiden steigen aus und verlassen damit ein ohnehin sinkendes Projekt. Damit ist der Erfurt Tatort schon wieder Geschichte. Schade, MDR - da wäre mehr möglich gewesen.

Freitag, 19. Dezember 2014

Freitags-Flusen: Pegida-Comedy, "Geld sofort" und Olive Kitteridge

"Brauchen wir diese ganzen Comedians wirklich?" Wer sich das schon einmal gefragt hat, sollte spätestens in den vergangenen Tagen gemerkt haben: Ja, die brauchen wir. Und wie wir die brauchen! Weil sie das Pegida-Phänomen so aufdröseln, dass man bei aller Bitterkeit darüber lachen kann. Weil sie ihm die Komplexität nehmen und die klugen Gedanken dazu auf den Punkt bringen. Comedy ist möglicherweise sogar die einzige starke Gegenbewegung, die es derzeit gibt. Jeder macht das auf seine Weise, und alle sind gut: von Tobi Schlegl mit der Aktion Moslems gegen die Verdummung des Abendlandes über die heute-show mit Ryssen Today deutsch und Claus von Wagner mit seinem Tagebuch des täglichen Wahnsinns bis zu Jan Böhmermann und seinem Neo Magazin mit dem #pegidaloca Hashtag und den Top 5 der Pegida Charts. Danke, dass ihr das macht und den Wahnsinn beim Namen nennt. Denn sonst macht es ja keiner!

***
Es ist ein neuer, alter Heinz Erhard Film aufgetaucht! Und dann auch noch mit einem Titel, wie ihn sich kein Spam-Betreffzeilen-Erfinder der Welt besser hätte ausdenken können: "Geld sofort!" Für mich jetzt schon der Filmtitel des Jahres 2015! TV-Premiere ist am 6. Januar um 22 Uhr im NDR.

***
So langsam aber sicher werden wir auch bei den Schauspielern zum Export-Meister: Nina Hoss hat demnächst einen Gastauftritt in "Homeland". Und das, nachdem schon Sibel Kekili und Thomas Wlaschiha an "Game of Thrones" und Franka Potente an "The Bridge -America" ausgeliehen wurden. Wenn uns jetzt noch jemand Fritz Wepper abnehmen würde...?

***
Sky zeigt ab Februar die neue HBO-Miniserie "Olive Kitteridge" mit der tollen Frances McDormand. Bis sie auch im Free-TV angekommen ist, kann ich nur empfehlen die Romanvorlage zu lesen: Mit Blick aufs Meer von Elizabeth Strout. Nicht von Titel und Cover irritieren lassen! Der Kitsch-Anteil geht gegen null.



Und damit husche ich in die Weihnachtsferien und wünsche euch eine erholsame, glückliche Zeit!

Freitag, 5. Dezember 2014

Weihnachtsfeier in der Firma: Diese Filmszene sagt alles

Bevor sich alle in die Weihnachtsfeiern stürzen: Hier ist sie, meine Lieblings-Filmszene zum Thema. Ja, sie stammt aus dem sehr traurigen Film "Kramer gegen Kramer". Und ja, sie ist traurig. Ein wenig. Aber dann auch wieder skurril und komisch. Kramer sucht verzweifelt einen Job, um seinen Sohn nach der Trennung bei sich behalten zu dürfen. Leider hat er für das Vorstellunggespräch den denkbar schlechtesten Tag erwischt: kurz vor der Firmen-Weihnachtsfeier.
Aber seht selbst.



Freitag, 21. November 2014

Freitags-Flusen: Abu Nazir, Mozart in the Jungle - und im ZDF gibt's Tote

Trüb ist es draußen, aber drinnen vor dem Fernseher kann einem das zum Glück schnurzpiepegal sein! Deshalb jetzt: ein paar herzerwärmende TV-News.

***
Wer "Homeland" kennt, dem muss ich natürlich nicht erklären, wer Abu Nazir ist. Gespielt wird der Terror-Titan von Navid Negahban, der demnächst auch in einem Tatort zu sehen ist: im nächsten Fall mit Wotan Wilke Möhring namens "Die Feigheit des Löwen". Ob er darin wieder den Bösewicht mimt?

***
Und hier ein Geheimtipp für alle, die Amazon Prime nutzen: dort gibt es ab Dezember alles zehn Folgen von "Mozart in the Jungle". In den halbstündigen Episoden der Comedy geht es um Sex, Drugs und klassische Musik - klingt erst einmal schräg, ist aber sehr spannend, denn man erfährt, wie es hinter den Kulissen eines Symphonie-Orchesters wirklich zugeht. Geschrieben hat die Comedy Roman Coppola. Regie führte unter anderem der von mir sehr geschätzte Jason Schwartzman, in den Hauptrollen sind Gael Garcìa Bernal und Malcolm McDowell zu sehen.




***
Streikende Lokführer konnten mich nicht aufhalten: ich war bei Filmstoffentwicklung 2014, dem Tag der Dramaturgie in Berlin. Gut dass es geklappt hat, denn sonst hätte ich viele tolle Vorträge verpasst. Spannend verspricht das neue Projekt von Matthias Glasner zu werden: Die Lebenden und die Toten, ein Mehrteiler mit Jürgen Vogel und Thomas Heinze über eine Mordkommission in Berlin. Glasner hat die Bücher unter anderem mit ganz jungen unbekannten Autoren erarbeitet, was dem Stoff sicher sehr gut getan hat.

***
Stifte raus, Sendung notieren: Ab 3. Dezember zeigt der NDR neue Folgen vom "Tatortreiniger", immer mittwochs in Doppelfolgen. Das Abendblatt hat bei den Dreharbeiten vorbeigeschaut.

Ich empfehle dazu einen steifen Grog!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Nominiert für den Liebster Award: Wer jetzt, ich?

OMG! OMG! OMG! Dieser Blog wurde von Stephanie Esser vom textschliff-Blog für den Liebster Award nominiert. Ich hoffe doch einmal sehr, dass danach nicht so eine Art Oscar-Fluch auf mir lastet und mir nie wieder etwas einfällt. Aber lassen wir das "mimimi" beiseite - denn bevor der rote Teppich ausgerollt wird, wurde ich gebeten einige Fragen zu beantworten. Ich kann das zwar nicht so gut wie Twittergott Claus Kleber, gebe aber mein Bestes.

Was ist das Thema deines Blogs und wie bist du darauf gekommen?
Als Fernsehfreundin schreibe ich über TV-Serien, Shows und alles, was mir am Fernsehen auffällt, zum Beispiel tolle, aber noch nicht so bekannte Schauspieler. Anfangs war es eine Art digitaler Notizzettel - ich wollte mir Gedanken und Ideen merken, die mir so oft beim Zuschauen kamen.Das Ganze ist also zugleich so eine Art Anti-Demenz-Training.

Welche Stationen durchläuft bei dir ein Beitrag von der Idee bis zum fertigen Artikel?
Ich bin kein Neurologe, aber es fängt höchstwahrscheinlich irgenwo in den Frontallappen an zu brizzeln, läuft dann durch den Rachen und bahnt sich den Weg in die Fingerkuppen - der Rest ist meditatives Tastaturklappern.

Wo holst du dir Inspiration für deine Blogbeiträge?
Überall da, wo andere längst weiterzappen.

Was machst du, wenn dir mal nichts einfällt?
Zuerst ein dummes Gesicht. Dann einen Kaffee. Dann die "Gone with the wind"-Methode: Verschieben wir es doch einfach auf morgen.

Wenn du Zeit für ein weiteres Blog hättest: Worüber würdest du gerne noch bloggen?
Comedy und solche, die es werden will.

Welches Buch liegt momentan auf deinem Nachttisch?
Da liegen sogar zwei: Clemens Meyer: "Als wir träumten" und "Fünf Löcher im Himmel" von Rocko Schamoni

Und liegt vielleicht ein Manuskript in der Schreibtischschublade?
Ja, auch da liegen zwei: für eine Comedy-Serie und eine Krimi-Serie. Hey, Produzenten: Interesse, anyone?

Was ist dein Ausgleich zur Schreibtischarbeit?
Meine Kinder kitzeln.

Gibt es ein Motto, das dich in deinem Leben begleitet?
Ich lebe mottofrei sehr komfortabel.

Hast du einen Plan B?
Nein. Aber ich mag seine Songs!

Und zum Schluss die Gretchenfrage: klassisches Buch oder E-Reader?
Klassisches Buch. Ist einfach leichter zu stapeln.

Und damit nominiere ich

Ansichtskarten vom Schreiben 
Frau Lehmann
The Church of Rationality
blog-galore

Das mit den Fragen scheint ja irgendwie dazu zu gehören. Also hey, wenn ihr Zeit habt: Stellt euch drei Fragen, die ihr euch immer schon einmal stellen wolltet. Wenn nicht, seid ihr trotzdem die Besten!